Antihistaminika bei Heuschnupfen: Welcher Wirkstoff wann?
Antihistaminika lindern Juckreiz, Niesreiz und Fließschnupfen. Moderne Wirkstoffe machen kaum müde. Hier liest du, worin sich Cetirizin, Loratadin, Bilastin und Co. unterscheiden – und wann ein Wechsel sinnvoll ist.
Antihistaminika sind bei Heuschnupfen oft die erste Wahl. Sie blockieren den Botenstoff Histamin und dämpfen so Juckreiz, Niesreiz, Fließschnupfen und Augenbeschwerden. Auf die verstopfte Nase wirken sie weniger gut.
Erste und zweite Generation
Ältere Wirkstoffe (erste Generation) machen müde und sind für tagsüber ungeeignet. Für den Alltag gelten Wirkstoffe der zweiten Generation.
Die wichtigsten modernen Wirkstoffe
- Cetirizin: wirkt schnell und stark, macht bei einem Teil der Anwender etwas müde.
- Loratadin: macht seltener müde, ist aber in Studien etwas schwächer.
- Bilastin, Fexofenadin, Desloratadin: gelten als modern und machen selten müde.
Wann wechseln?
Die Unterschiede sind für die meisten Menschen klein. Wer unter einem Wirkstoff müde wird oder zu wenig Wirkung spürt, profitiert oft vom Wechsel auf einen anderen. Topische Mittel als Nasenspray oder Augentropfen wirken lokal und schnell.
Dieser Text ersetzt keine Beratung. Welches Mittel für dich passt, klärst du am besten in der Apotheke oder bei Ärztin oder Arzt.
Quellen
- Stiftung Warentest – Antihistaminika (2024)
- Pharmazeutische Zeitung (2024)
Zuletzt aktualisiert: 24.06.2026. Quellen siehe oben.